Die zehn wichtigsten unbeantworteten Fragen zu geschlechtersensiblen psychosozialen Interventionen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen


Frage 1

Wie kann Sensibilität für das Thema Geschlecht in der Versorgung von Menschen mit Demenz gefördert und nachhaltig in der Versorgungspraxis verankert werden?

Frage 3

Wie unterscheiden sich Zugang, Inanspruchnahme und Qualität von psychosozialen Maßnahmen für Menschen mit Demenz je nach Geschlecht, und wie kann eine gerechte Versorgung sichergestellt werden?

Frage 5

Wie können Gesundheitsfachpersonen und Angehörige durch Beratung befähigt werden, geschlechterspezifische Unterschiede bei Menschen mit Demenz angemessen zu verstehen und damit umzugehen?

Frage 7

Wie kann bei Menschen mit Demenz, die Erfahrungen mit geschlechtsbezogener Diskriminierung und Gewalt gemacht haben, eine Retraumatisierung durch psychosoziale Maßnahmen (z. B. bei Körperpflege, Gruppenangeboten oder Kommunikation) vermieden werden?

Frage 9

Gibt es Geschlechterunterschiede im Verlauf einer Demenz, die in psychosozialen Maßnahmen berücksichtigt werden müssen?

Frage 2

Wie wirkt sich das Geschlecht auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und deren Ausdruck aus, wie können unterschiedliche Bedürfnisse erkannt werden und wie kann dies in psychosozialen Maßnahmen adressiert werden?

Frage 4

Wie sollte die Kommunikation mit Menschen mit Demenz gestaltet werden (z. B. Ansprache, Sprache, nonverbale Kommunikation), um geschlechtsspezifische Bedürfnisse und Geschlechteridentitäten respektvoll zu berücksichtigen?

Frage 6

Wie kann Körperpflege bei Menschen mit Demenz geschlechtersensibel umgesetzt werden, sodass individuelle Präferenzen, Schamgrenzen und die Intimsphäre respektiert werden?

Frage 8

Welche Rolle spielt der kulturelle Hintergrund bei geschlechtersensiblen psychosozialen Maßnahmen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen?

Frage 10

Mit welchen psychosozialen Maßnahmen können LSBTIQ+ Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Hinblick auf ihre Identitätsbiografie (z. B. Coming-out, Transition) begleitet werden?